An die Pfarrer und den Klerus der Gemeinden
An die Oberen der monastischen Gemeinschaften
An den Dekan des Theologischen Instituts
An den Klerus im Ruhestand
An alle, die in den Organen der Erzdiözese Verantwortung tragen.

 

Rundschreiben N° 02 – 13

 

Auf der Sitzung des Diözesanrates am 24. Januar 2013 wurde unter Vorsitz Seiner Eminenz Metropolit Emmanuels, des Locum Tenens des Erzbischöflichen Stuhls, der Beschluss gefasst, eine Außerordentliche Generalversammlung in der Kathedrale des Heiligen Alexander Nevsky (Rue Daru 12, in Paris) für die Tage Freitag, den 29. und Samstag, den 30. März 2013, einzuberufen.

Einziger Tagesordnungspunkt wird die Wahl des neuen Erzbischofs gemäß der Satzung der Erzdiözese (Artikel 41, 42, 43 & 44 der Satzung) sein.

Am 29. März wird im ersten Teil der Diözesanversammlung ab 19.00 Uhr die Vorstellung der Kandidaten stattfinden. Diese erste Sitzung wird direkt im Anschluss an die Feier des Morgenamtes (Utrenja/Orthros) stattfinden. Der zweite Teil der Außerordentlichen Generalversammlung, die Wahl des Erzbischofs, wird am 30. März ab 9.00 Uhr stattfinden. Sie wird unmittelbar der Feier der Göttlichen Liturgie ab 7.00 Uhr folgen. Die Priester, die während dieser Liturgie die Heilige Kommunion empfangen wollen, werden gebeten, ihre eigenen Epitrachilien und Epimanikien mitzubringen.

Zu den stimmberechtigten Mitgliedern der Außerordentlichen Generalversammlung werden gehören (in Übereinstimmung mit Artikel 16 der Satzung der Erzdiözese):

        Alle Kleriker (Bischöfe, Priester und Diakone), die sich sowohl im Amt, als auch im Ruhestand befinden, und die der Erzdiözese kanonisch angehören.

        Die Leser, welche per Dekret zum Psalomschiki (lecteur titulaire) einer Gemeinde ernannt wurden.

        Die ständigen Mitglieder des Diözesanrates.

        Die Laiendelegierten aus den Gemeinschaften (Communauté), die seit der vorangegangenen Generalversammlung vom Rat der Erzdiözese offiziell als Pfarreien registriert worden sind. Im Falle persönlicher Verhinderung sind ihre Ersatzdelegierten, die im Jahre 2010 gewählt worden sind, zugelassen. (Das Diözesanbüro hält eine Liste aller im Jahre 2010 gewählten Delegierten und ihrer Vertreter bereit).

        Delegierte für die oben angeführten Vereinigungen, die der geistlichen Autorität der Erzdiözese unterstehen und für die Kapellen der Altersheime, an denen der Klerus der Erzdiözese dient.

        Delegierte, die das Theologische Institut des Heiligen Sergius in Paris repräsentieren.

        Je zwei Delegierte für die monastischen Gemeinschaften, die mehr als 10 Mönche oder Nonnen umfassen und die offiziell von der Erzdiözese als solche anerkannt wurden und je einen Delegierten für die monastischen Gemeinschaften, die zwischen 10 und drei Mönchen oder Nonnen umfassen.

Die Pfarreien, die ihre finanziellen Verpflichtungen der Erzdiözese gegenüber nicht erfüllt haben, dürfen keine Delegierten in die Generalversammlung entsenden.

In Übereinstimmung mit Artikel 18 der Statuten der Erzdiözese, kann kein Laiendelegierter auf der Generalversammlung anders als durch seinen gewählten Stellvertreter vertreten werden. Nur die auf der Generalversammlung anwesenden Mitglieder können ihre Stimme abgeben.

Die Gemeinden, die den Namen eines oder mehrerer Kandidaten für die Wahl zum Erzbischof vorschlagen möchten, werden gebeten, dies bis spätestens zum 12. Februar 2013 zu tun. Die Vorschläge sind an den Diözesanrat zu richten, ein Begründungsschreiben, sowie ein Lebenslauf des Kandidaten sind beizufügen. Auf Grundlage dieser Eingaben wird der Diözesanrat auf seiner nächsten Sitzung eine Liste der Kandidaten zusammenstellen, welche der Generalversammlung vorgelegt werden wird (in Übereinstimmung mit Artikel 41 und 42 der Satzung der Erzdiözese).

Die zukünftigen Kandidaten für die Bischofswahl müssen gemäß Artikel 41 die folgenden Kriterien erfüllen:

a)               sie müssen mindestens 35 Jahre alt sein.

b)               sie müssen die kanonischen und moralischen
        Anforderungen der Orthodoxen Kirche erfüllen.

c)                sie müssen seit mindestens 5 Jahre Mitglied der Erzdiözese sein.

d)               sie müssen über umfassende theologische Kenntnisse
         verfügen welche in der Regel durch ein theologisches
        Diplom belegt sind.

Die Diözesanverwaltung wird eine schriftliche Benachrichtigung an alle Pfarrer verschicken, die die folgenden Dokumente zur Aushändigung an die Delegierten des Klerus und der Laien in ihren Pfarreien enthält:

        Eine persönliche Einladung;

        Eine Eintrittskarte für die Generalversammlung;

        Ein Antwortschreiben um die persönliche Teilnahme zu bestätigen, das von jedem Delegierten auszufüllen und bis spätestens 10. März 2013 an die Diözesanverwaltung zurück zu senden ist.

Wir wären Ihnen sehr verbunden, wenn Sie die angezeigten Fristen und satzungsmäßigen Vorgaben einhalten würden.

Wir weisen auf die besondere Bedeutung dieser Versammlung und die Wichtigkeit ihrer Tagesordnung an einem entscheidenden Wendepunkt für die Zukunft unser Erzdiözese hin und bitten Sie herzlichst jede Anstrengung auf sich zu nehmen, um daran teilnehmen zu können.

Bitte beachten Sie, dass in Konsequenz der Einberufung der Außerordentlichen Generalversammlung am 29. und 30. März, die ursprünglich auf den 08. Und 09. Mai geplanten Ordentlichen Generalversammlung, bis zum Herbst diesen Jahres verschoben wird. Den Pfarreien werden noch rechtzeitig über die Modalitäten der Benennung ihrer Delegierten für die Ordentliche Generalversammlung informiert werden.

 

Paris, 25 Januar 2013

Der Sekretär des Diözesanrates.

Michel Sollogoub

 

PS.: Wenn Sie sich in der Lage sehen, einem der Delegierten in Paris oder der Pariser Region Gastfreundschaft zu gewähren, lassen sie dieses bitte die Diözesanverwaltung wissen. (administration.diocesaine@exarchat.org)