Bekanntmachungen der Diözesanverwaltung

Kommuniqué des erzbischöflichen Büros vom 17. September 2019

 

Zum Hirtenbrief von Erzbischof Johannes ...

 

Kommuniqué des erzbischöflichen Büros vom 14. September 2019

 

Die Entscheidung der Heiligen Synode des Moskauer Patriarchats über die Erzdiözese.

 

Kommuniqué des erzbischöflichen Büros vom 14. September 2019

 

Zum Hirtenbrief von Erzbischof Johannes ...

 

Kommuniqué der Diözesanadministration vom 10. September 2019

 

 

Eine Außerordentliche Generalversammlung unseres Erzbistums wurde am Samstag, 7. September 2019, abgehalten, um über die Zukunft des Erzbistums zu diskutieren, wie es Artikel 34 der Statuten vorsieht.

 

Nach Darlegung der unterschiedlichen Sichtweisen wurde die folgende Frage zur Wahl gestellt:

 

« Akzeptieren Sie den Akt der kanonischen Eingliederung des Erzbistums in das Moskauer Patriarchat, wie er im veröffentlichten Dokument vorgestellt wurde ? ».

 

 

- Auf 186 Wahlzettel kamen 6 leere Wahlzettel und ein ungültiger, was 179 abgegebenen gültigen Stimmen entspricht.

 

 

  104 haben mit Ja geantwortet (was 58,1% der abgegebenen gültigen Stimmen entspricht),

 

 

  75 haben mit Nein geantwortet (was 41,9% der abgegebenen gültigen Stimmen entspricht).

 

 

Obwohl eine klare Mehrheit sich für den Vorschlag der kanonischen Eingliederung in das Moskauer Patriarchat ausgesprochen hat, reicht sie nicht aus nach Artikel 35 der Statuten, welcher die Gültigkeit der Entscheidungen von Außerordentlichen Generalversammlungen behandelt und präzisiert, dass „ihre Entscheidungen mit einer Mehrheit von 2/3 der gültig abgegebenen Stimmen getroffen werden müssen“.

 

 

Der Verwaltungsrat wird in naher Zukunft die Vorgehensweise prüfen, wie in der dadurch eingetretenen Situation zu verfahren ist.

 

 

 

 

Kommuniqué der Diözesanadministration vom
5. September 2019

AUSFÜHRUNGEN ZUM „PROJEKT DER KANONISCHEN EINGLIEDERUNG DES ERZBISTUMS IN DAS MOSKAUER PATRIARCHAT“

 

zusammengestellt von den Erzpriestern Jean Gueit und Theodor van der Voort, beauftragte Mitglieder der gemischten Kommission Erzbistum-Moskauer Patriarchat.

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Kommuniqué der Diözesanadministration vom
3. September 2019

 

Am Samstag, 31. August 2019, einen Tag nach der Zusammenkunft des Diözesanrates, veröffentlichte das Büro des Erzbistums ein Kommuniqué, in dem die drei Punkte benannt wurden, die vom Diözesanrat dazu bestimmt worden waren, bei der Generalversammlung, welche über die Zukunft des Erzbistums zu entscheiden hat, besprochen zu werden.

 

Kurz nach dieser Veröffentlichung erschien ein Kommuniqué des Heiligen Synods des Patriarchats von Konstantinopel, in dem seine Entscheidung kundgegeben wurde, Erzbischof Johannes eine kanonische Entlassung « für ihn persönlich und nur ihn betreffend » zu erteilen.

 

Erzbischof Johannes lässt wissen, dass er bis zum heutigen Tag eine solche Entlassung nicht erbeten hat, und dass er dem Patriarchat eine Bitte um Erklärung zukommen ließ. Hingegen bestätigt Erzbischof Johannes, dass die Außerordentliche Generalversammlung regulär am 7. September, wie vorgesehen, abgehalten wird.

 

Die Entscheidung des Heiligen Synods des Patriarchats von Konstantinopel bedingt aber die Modifizierung der aufgelisteten Lösungsvorschläge, die der Versammlung zur Prüfung vorgelegt werden.

 

Somit ist die erste Option, die Untersuchung bezüglich einer neuen kirchlichen Struktur für das Erzbistum innerhalb des Patriarchats von Konstantinopel betreffend, hinfällig geworden.

 

Vater Georges Ashkov seinerseits hat den Erzbischof wissen lassen, dass er darum ersucht, sein in der neu entstandenen Situation nicht mehr andenkbares Projekt zurückzuziehen, wobei er darum bittet, dass es zu einem späteren Zeitpunkt bedacht werden könnte.

 

Daher bleibt der Generalversammlung vom 7. September nur, sich direkt zum « Projekt der Eingliederung ins Moskauer Patriarchat » zu äußern, welches während eines Zeitraums von sechs Monaten von der gemischten Kommission « Erzbistum-Moskauer Patriarchat » ausgearbeitet wurde.

 

Um unsere Generalversammlung im Gebet zu unterstützen, bitten wir alle unsere Gläubigen, von Mittwoch bis Freitag ein Fasten zu halten und in ihren Gebeten den Heiligen Geist anzurufen, auf dass er die Mitglieder der Außerordentlichen Generalversammlung auf den Weg führen möge, der es dem Erzbistum erlaubt, das Werk unserer Vorgänger seligen Andenkens weiterzuführen.

 

 

 

 

Kommuniqué des Büros der Diözesanadministration
vom 13. Mai 2019

 

 

Am 11. Mai 2019 fand in den Räumlichkeiten des Theologischen Instituts Saint Serge und mit Unterstützung der Pfarrgemeinde St. Serge die Pastoralversammlung statt, die seine Eminenz Erzbischof Johannes von Chariopolis durch seinen Pastoralbrief vom 22. April 2019 einberufen hatte.

 

Ausschlaggebend für diese Initiative ist die Verwirrung infolge der Entscheidung vom 27. November 2018, die durch den Heiligen Synod des Patriarchats von Konstantinopel getroffen wurde und durch die das Exarchat aufgelöst wurde, sowie die direkt einsetzende und sich ausweitende Debatte um die Zukunft unseres Erzbistums.

 

 

Nach der Feier der Göttlichen Liturgie, der Erzbischof Johannes vorstand, wurde der Versammlung, bestehend aus den Priestern, Diakonen und den Mitgliedern des Rats der Erzdiözese nacheinander die Berichte der Väter Jean Gueit (laufende Besprechungen mit dem Patriarchat von Moskau) und Alexander Fostiropoulos (vergangener Besuch am Sitz des Patriarchats von Konstantinopel) vorgetragen. Vater Vladimir Yagello hat im Anschluss die Position der Mitglieder vorgestellt, die für eine Proklamation der Autonomie sind. Vater Jivko Panev, Lehrbeauftragter für kanonisches Recht am ITO St Serge, konnte dann die Gründe dargelegen, warum eine solche Proklamation nicht in Betracht zu ziehen sein sollte.

 

 

Die darauf folgende zweistündige Diskussion, die tiefgründig und friedvoll verlief, hat offen zutage treten lassen, wie tief das Leid ist, das dem kirchlichen Leib zugefügt wurde, den das Erzbistum darstellt, das in seiner Gesamtheit und in seiner Identität erschüttert ist. In seiner abschließenden Rede legte seine Eminenz Erzbischof Johannes dar, dass es von seiner Seite aus keine andere Möglichkeit gibt, als eine neue kanonische Lösung vorzuschlagen, und dass er der Meinung ist, die Entscheidung schnellstmöglichst zu treffen, um eine faktische Zerschlagung des Erzbistums zu verhindern.

 

 

Eine Außerordentliche Generalversammlung wird einberufen für den 7. September 2019.

 

 

 

Kommuniqué des Rats der Erzdiözese vom 29. März 2019

Eine Delegation, bestehend aus Erzpriester Alexander Fostiropoulos (London), Erzdiakon Vsevolod Borzakovsky (Rom) und Professor Cyrille Sollogoub (Paris) ist herzlich von seiner Heiligkeit dem ökumenischen Patriarchen Bartholomäus empfangen worden. Gleichfalls anwesend war Metropolit Emmanuel von Frankreich.

Die Delegation hat dem ökumenischen Patriarchen den durch den Rat des Erzbistums in Antwort auf die Außerordentliche Generalversammlung am 23. Februar 2019 verfassten Brief ausgehändigt, bei der eine Auflösung des Erzbistums mit bald 93 % der Stimmen zurückgewiesen wurde.

Ein konstruktives Gespräch schloss sich an; eine Fortführung dieses Meinungsaustausches im Hinblick auf die Zukunft des Erzbistums ist vorgesehen.

 

 

Kommuniqué des Erzbistums –
23. Februar 2019

 

 

Die Außerordentliche Generalversammlung (AGE) des Erzbistums, bestehend aus allen Klerikern und Laiendelegierten der Gemeinden, hat sich am 23. Februar 2019 in Paris zusammengefunden, um über die Entscheidung des ökumenischen Patriarchats, nämlich „den Status des Exarchats neu zu ordnen“, zu debattieren, die durch ein Kommuniqué des Hl. Synod vom 29. November 2018 veröffentlicht wurde. Der Hl. Synod des ökumenischen Patriarchats hatte beschlossen, den Status des patriarchalen Exarchats aufzuheben. Somit musste das Erzbistum nach Artikel 34 der Statuten der „Leitenden Diözesanvereinigung der russisch orthodoxen Assoziationen in Westeuropa“ entscheiden, ob sie ihrer eigenen Existenz ein Ende bereiten will oder nicht, und ob sich folgerichtig gegebenenfalls ihre etwa 120 Gemeinden den griechischen Metropolien in Westeuropa zu unterstellen haben.

 

 

Unter dem Vorsitz Seiner Eminenz Johannes von Chariopolis, des leitenden Erzbischofs, haben die Mitglieder der AGE statutenkonform entschieden, und zwar mit einer Mehrheit von fast 93 % der Stimmen (191 von 206), das Erzbistum nicht aufzulösen, sondern es als geeinte kirchliche Entität zu bewahren in seiner ursprünglichen Form (Assoziation, gegründet am 26. Februar 1924, J. O., 28.2.1924, №58, p. 2080). Der Rat des Erzbistums hat diese Entscheidung der AGE zu Protokoll genommen und wird den Beschluss schnellstmöglich Seiner Allheiligkeit, dem ökumenischen Patriarchen von Konstantinopel, und seinem Hl. Synod mitteilen und eine Delegation in den Phanar schicken, um den Brief persönlich zu übergeben.

 

 

Das Leben des Erzbistums bleibt davon im Augenblick unangetastet und wird wie vor der AGE weitergeführt. Der Erzbischof kommemoriert insbesondere in den Gottesdiensten den ökumenischen Patriarchen und der Gemeindeklerus kommemoriert nach der kanonischen Regel den Erzbischof.

 

Eine neuerliche AGE wird später einberufen, voraussichtlich für den Monat Juni.

 

Kommuniqué des Rats der Erzdiözese vom 17. Januar 2019

 

 

 

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Mitteilung des Rats des Erzbistums vom 30. November 2018

Das Erzbistum der russisch-orthodoxen Kirchen in Westeuropa, das eine der ältesten orthodoxen kirchlichen Gemeinschaften in Westeuropa in unseren Breiten ist, wurde durch den heiligen Patriarch Tichon von Moskau unter die Hirtensorge von Metropolit Eulogius (Georgievskij) gestellt, und zwar per Dekret vom 8. April 1921. Durch die bolschewistische Revolution zur Flucht ins Exil getrieben, haben die russischen Emigranten voller Glauben und Mut eine kirchliche Präsenz entstehen lassen, die sich auf die grundlegenden Prinzipien des nicht abgeschlossenen Konzils von Moskau von 1917-1918 gründet. Zuvor in Berlin ansässig, wurde der Sitz des Erzbistums nach Paris, an die Kathedralkirche St Alexandre-Nevsky, übertragen und bekam die Rechtsform einer Assoziation französischen Rechts, die sich zusammensetzt aus Gemeinden und Pfarrgemeinden in Frankreich und in ganz Westeuropa, und die bis zum heutigen Tag fortbesteht.

 

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