Inthronisation des patriarchalen Exarchen der orthodoxen Gemeinden russischer Tradition in Westeuropa

 

Die Inthronisation nahm Metropolit Emmanuel von Frankreich vor, Präsident der Konferenz der orthodoxen Bischöfe Frankreichs und Mitglied des Heiligen Synods des ökumenischen Patriarchats, in Anwesenheit der orthodoxen Bischöfe: Seiner Eminenz des Erzbischofs Michel, der Diözese von Genf und Westeuropa der Russischen Auslandskirche (Patriarchat von Moskau), Seiner Exzellenz des Bischofs Marc, Auxiliarbischof des Erzbistums des Patriarchats von Rumänien in West- und Südeuropa, Seiner Exzellenz des Bischofs Irénée (Avramidis) von Region, des Auxiliarbischofs beim Metropoliten der griechisch-orthodoxen Kirche von Frankreich, Seiner Exzellenz des Bischofs Petros (Bozinis) von Troas, des Auxiliarbischofs des Metropoliten Athenagoras von Belgien, des Exarchen der Niederlande und Luxemburgs (Ökumenisches Patriarchat), sowie der eingeladenen Gäste der katholischen Kirche, der ukrainischen griechisch-katholischen Kirche, der Gemeinschaft der Brüder von Taizé, der Vertreter der zivilen Behörden, Herrn Jean-Christophe Peaucelle (Beauftragter in religiösen Angelegenheiten) und Herrn Arnaud Schaumasse (Leiter des Zentralbüros für Religionsgemeinschaften).

 

weiterlesen ...

 

 

 

 

Bischof Johannes wurde zum Kandidat für die kanonische Wahl des Erzbischofs des Erzbistums der orthodoxen Gemeinden russischer Tradition in Westeuropa gewählt

 



 

 

 

 

 

Die Außerordentliche Generalversammlung des Erzbistums der orthodoxen Gemeinden russischer Tradition in Westeuropa hat Bischof Johannes von Charioupolis zum Kandidaten für die kanonische Wahl des Erzbischofs gewählt.

 

 

 

Die Ergebnisse der Wahl: 182 Wähler, von denen 173 ihr Wahlrecht ausübten.

 

 

 

Bischof Johannes erhielt 150 Stimmen,

 

Vt. Porphyrios 23 Stimmen.

 

 

 

Nach Artikel 44 der Statuten des Erzbistums gilt: „Das Ergebnis der Wahl der AGE [Außerordentl. Generalversammlung] wird ausgefertigt durch das Büro der AGE und dann durch den Locum tenens dem Heiligen Synod übermittelt, der die kanonische Wahl unter Berücksichtigung der Wahl der Außerordentlichen Generalversammlung vornimmt”.

 

 

 

Unseren Quellen zufolge wird der Heilige Synod des Patriarchates von Konstantinopel am 19. und 20. April zusammenkommen.

 

 

 

Zum Photoalbum der Generalversammlung geht es HIER!

 

 

 


Botschaft Seiner Heiligkeit des ökumenischen Patriarchen Bartholomäus anlässlich der Pastoralversammlung des Exarchats am 11. November 2015


Seiner Eminenz Erzbischof Hiob von Telmessos, dem geliebten Bruder im Heiligen Geiste und Konzelebranten unserer demütigen Person, Exarchen der orthodoxen Gemeinden russischer Tradition in Westeuropa, die zum heiligen ökumenischen Thron gehören, den frommen Klerikern und Diakonen, ehrwürdigen Dignitären und allen gesegneten Christen dieses patriarchalen Exarchats: Gnade und Friede Gottes euch, wie auch unser Gebet und Segen.


weiterlesen ....


Gottesdienste am 5. Sonntag der Fastenzeit

Begrüßung des neuen Bischofs Johannes von Chariopolis

Am 5. Sonntag der Fastenzeit feiert die orthodoxe Kirche das Gedächtnis der hl. Maria von Ägypten. Erzbischof Hiob von Telmessos und Bischof Johannes von Chariopolis konzelebrierten am 28./29. März 2015 bei der Feier der Vigil und der Göttlichen Liturgie dieses Sonntags in der Kathedrale des hl. Alexander Nevsky in Paris. Mit ihnen zusammen konzelebrierten der Klerus der Kathedrale, sowie Archimandrit Syméon, Abt des Klosters Saint Silouane, und Erzpriester Alexander Fostiropoulos, der aus London angereist war. Erzbischof Hiob predigte über das Evangelium des Sonntags, das den Dienst Christi für das Heil der Menschen thematisierte. Der Erzbischof betonte in seiner Homilie, dass der Dienst der Kirche, die den Leib Christi bildet, die Weiterführung dieses einzigartigen Dienstes Christi ist.

Am Ende der Göttlichen Liturgie hieß Erzbischof Hiob Bischof Johannes von Chariopolis willkommen: Er war vor kurzem zum Auxiliarbischof seiner Heiligkeit des Ökumenischen Patriarchen Bartholomäus geweiht und dem Erzbistum zugeordnet worden. Vor vierzig Jahren konnte er durch Erzbischof Georges (Tarassov) in der Kathedrale des hl. Alexander Nevsky die Priesterweihe empfangen. Der Kirchenvorstand der Kathedrale, Herr Alexandre Jevakhoff, und die dienstälteste Vertreterin der “Schwesternschaft“ oder Kirchendamen der Kathedrale (сестричество), Frau Hélène Markoff, überreichten Bischof Johannes einen Blumenstrauß als Willkommensgruß. Die anwesenden Gläubigen konnten während des anschließenden Gemeindekaffees, der von der „Schwesternschaft“ vorbereitet worden war, den neuen Bischof kennenlernen.

Photos sind hier zu finden.

Weihe zum Diakon

Liturgische Feiern in der vierten Fastenwoche

Am Samstag, 21. März 2015, dem letzten Samstag der Fastenzeit, an dem der Verstorbenen besonders gedacht wird, hat Erzbischof Hiob von Telmessos die Göttliche Liturgie in der Kathedralkirche des hl. Alexander von der Neva zelebriert. Während der Liturgie konnte er Weniamin Zervos zum Diakon weihen für die Gemeinde des hl. Sergius von Radonesch in Albstadt (Deutschland), auf Bitten und Empfehlung von Erzpriester Michael Buk, dem Rektor der Pfarrei und Dekan der deutschen Gemeinden. Am gleichen Abend feierte er die Vigil in der Kathedrale.

Am folgenden Sonntag, 22. März, stand er der Göttlichen Liturgie in der Kathedralkirche vor. In ihr wurde besonders für die Seelenruhe von Erzbischof Georges (Tarasov) gebetet, der am 22. März 1981 heimgegangen war. In seiner Homilie legte der Erzbischof das Evangelium des Sonntags aus, das er auch auf das Gedächtnis der vierzig Martyrer von Sebaste bezog, deren Fest auf diesen Tag fiel: Sie bleiben ein Vorbild im Glauben, im Gebet und im Fasten auch für die heutigen Christen.

 

Bischofsweihe von Bischof Jean (Johannes) von Chariopolis

Am 15. März 2015, dem dritten Sonntag der Großen Fastenzeit, feiert die orthodoxe Kirche den Sonntag der Kreuzverehrung. An ihm strahlt schon vier Wochen vor dem Ostersonntag etwas auf von der Auferstehungsfreude.

An diesem Sonntag fand während der Göttlichen Liturgie in der stauropegialen Kirche des hl. Paulus des Orthodoxen Zentrums des ökumenischen Patriarchates in Chambésy (Schweiz) die Bischofsweihe seiner Exzellenz Bischof Jean von Chariopolis statt. Ihm legten seine Eminenz, der Schweizer Metropolit Jérémie in Konzelebration mit seiner Eminenz Erzbischof Hiob von Telmessos und seiner Exzellenz Bischof Makarios von Lampsakos in Gegenwart zahlreicher Priester, Diakone und Gläubigen die Hände auf. Bischof Jean (Renneteau) war am vergangenen 13. Februar durch den Heiligen Synod des ökumenischen Patriarchates zum Auxiliarbischof des Patriarchen gewählt worden und wird Erzbischof Hiob von Telmessos helfend zur Seite stehen.

Vor Beginn der Göttlichen Liturgie legte der erwählte Bischof das Glaubensbekenntnis ab, wie es Brauch ist. Denn der Bischof verbürgt sich für den orthodoxen Glauben und besitzt die Fülle des Charismas der Unterweisung. Daher findet die Bischofsweihe zu Beginn der Göttlichen Liturgie statt, vor den Schriftlesungen. Metropolit Jérémie hielt zuerst folgende Ansprache:

Lieber erwählter Bischof Jean,

Heute, am Sonntag der Kreuzverehrung, haben wir uns in dieser einfachen, doch trotzdem sehr schönen Kirche zum Gottesdienst versammelt. Sie ist dem heiligen Völkerapostel Paulus geweiht und wartet ungeduldig auf die Vervollständigung ihres ikonographischen Zyklus, damit die fromme Seele eines jeden Gläubigen belehrt und erfreut wird. Wir sagen, dass wir hier „das Heilige und Geheiligte“ feiern. Tatsächlich haben seine Heiligkeit, der Ökumenische Patriarch Bartholomäus, und der Heilige Synod von Konstantinopel, der ihn berät, während ihrer Sitzung am vergangenen 13. Februar Dich, den Priester Jean Renneteau, zum Auxiliarbischof des Patriarchen gewählt. Als Titel wurde Dir die berühmte Stadt „Charioupolis“ in der Provinz des östlichen Thrakien zugewiesen. Seine Heiligkeit hat entschieden, dass Deine Bischofsweihe hier, an diesem gesegneten Ort des ökumenischen Patriarchats, stattfinden soll, und zwar durch meine Wenigkeit, in Konzelebration mit seiner Eminenz Erzbischof Hiob von Telmessos vom orthodoxen patriarchalen Exarchat der russischen Gemeinden in Europa, assistiert von seiner Exzellenz Bischof Makarios von Lampsakos.

Das nur zum Hintergrund Deiner Wahl, mein lieber Bruder, Vater Jean, der Du im vorgerückten Alter in die Mitte der Kirche Christi trittst. Wir könnten es vergleichen und symbolisch mit dem Evangelisten und Apostel Johannes in seiner Offenbarung sprechen, dass es wie ein Blitz in eine Zeit des Friedens über Dich kommt. Gestatten sie mir jetzt also, den Namen des Allgütigen Gottes zu preisen, der heute Seine göttliche Gnade ausgießen möchte, und von ganzem Herzen auch unserem Ökumenischen Patriarchen zu danken für seine väterliche Sorge, dass das segensreiche Zeugnis unserer orthodoxen Kirche dort anlangt, wo es gebraucht wird – in der gegenwärtigen Welt, die sich so schnell weiterentwickelt. Ich danke euch allen, den zahlreichen Brüdern im bischöflichen, priesterlichen und diakonalen Dienst, und euch, der geliebten und frommen Gemeinde unsere Ortskirche, die immer und auf unterschiedliche Weise ihre Frömmigkeit, Treue und Zuneigung zur orthodoxen Kirche zeigt. Hier und jetzt ist der richtige Augenblick, euch allen meine tiefe Dankbarkeit, meine väterliche Liebe und meinen Dank euch und dem gütigen Gott gegenüber auszusprechen, der vom Himmel aus alles sieht und euch nach eurem Tun reichlich vergelten möge.

Nun zurück zu Dir, lieber Bruder und Freund Jean! Ich möchte nicht wiederholen, was der Völkerapostel Paulus seinem Schüler Timotheus geschrieben hat: „Niemand soll dich wegen deiner Jugend geringschätzen.“ (1Tim 4,12). Du hast Deine ganze Jugend dem treuen und beispielhaften Dienst in Deiner Diakonie unserer orthodoxen Kirche der Diaspora geweiht, allem voran während der vierzig Jahre in der französischsprachigen Gemeinde der sogenannten „Krypta“. Durch Deine gezielte Arbeit und durch die Mitarbeit hervorragender Menschen, auf deren beispielhafte Unterstützung und Bereitschaft Du bis heute zählen kannst, ist es Dir gelungen – und ich darf hinzufügen: ist es euch allen gelungen – die „Krypta“ als leuchtende Fackel hervorstrahlen zu lassen, die jeden Menschen mit ihrem Glanz erleuchtet, der in die Welt und zu euch kommt. Ihr ähnelt dem Gleichniswort Christi, nämlich dem Licht, das man nicht anzündet, „um es unter den Schemel zu stellen, sondern das man auf den Leuchter stellt, wo es allen leuchtet, die im Haus sind.“ (Mt 5,13).

Die grundlegenden und erbauenden Früchte Deiner kirchlichen Diakonie sind allen bekannt. Und wie dem Apostel Paulus, so sei auch uns gestattet zu sagen: Du hast Deinen Lauf vollendet und Deinen Glauben bewahrt (vgl. 2Tim 4,7). Aber was kann ich dazu heute sagen! Der Lauf ist für Dich noch nicht beendet! Bereichert nicht nur durch Dein Wirken, sondern auch durch all Deine kostbaren Erfahrungen Deines praktischen kirchlichen Lebens, bist Du nunmehr eingeladen, neue Wege zu beschreiten, neue Horizonte zu erkunden, auf alte und neue Menschen zuzugehen, die in unsere so turbulente und orientierungslose Gegenwart hineingestellt sind. Tief in Deinem Inneren wirst Du auf geheimnisvolle Weise entdecken, welche genaue Bedeutung der bischöfliche Dienst hat. Freilich, eine einfache Sache ist das nicht, doch auch nicht unmöglich.

Du wirst Dich mit Deiner ganzen Kraft dort einsetzen, wo die Große Kirche Christi Dich braucht und wie sie es verfügt hat. Du wirst in Deiner Arbeit dem Apostel Johannes ähnlich. Denn Du wirst alle Glieder der Kirche Christi lehren und erziehen, wenn Du seine großartige Botschaft zur Anwendung bringst: „Meine Kinder, liebt einander.“ Diese konzentrierte Botschaft verkündete der Apostel Johannes als alter und sogar greiser Mann. Steige also in die Berge hinauf und suche das liebste, aber auch gänzlich verirrte Schaf wiederzufinden. Und vergiß nicht auf diese Botschaft, wenn Du lehrst: „Meine Kinder, liebt einander.“, denn Du selbst sollst sie vor allem wirklich lieben. Ich wünsche Dir ein geistliche Leben angefüllt mit Liebe, denn Gott selbst ist die Liebe!

Wir werden gleich, in einigen Minuten, den Heiligen Geist anrufen und für Deine ehrwürdige Person beten. Du, bischöflicher Bruder, bete auch für uns, damit wir in seiner Kirche ehrbare Diener seines göttlichen und erlösenden Wortes bleiben.

Gemäß der Tradition teilte der neu erwählte Bischof die Kommunion an Klerus und Gläubige aus. Nachdem er schließlich Mitra und Stab erhalten hatte, stieg er zum Thron hinauf, wo er die Entlassungsgebete der Göttlichen Liturgie las. Im Anschluss dankte er in seiner Ansprache seiner Heiligkeit, dem Ökumenischen Patriarchen Bartholomäus, seiner Eminenz Metropolit Jérémie, seiner Eminenz Erzbischof Hiob von Telmessos und Bischof Makarios von Lampsakos, wie auch allen anwesenden Klerikern und Gläubigen für ihre Unterstützung. Er bat sie alle um ihr Gebet für seinen neuen Dienst.

Segenswünsche für Bischof Jean von Chariopolis überbrachten auch seine Eminenz Metropolit Ignatius, Bischof des Patriarchats von Antiochia für Westeuropa, seine Eminenz Metropolit Basilius von Constantia (Kirche von Zypern) und seine Eminenz Erzbischof Michel von Genf (Russische Auslandskirche), die eigens gekommen waren, um ihn am Tag seiner Weihe zu beglückwünschen.

Seine Eminenz Erzbischof Hiob von Telmessos wird seine Exzellenz Bischof Jean von Chariopolis am 28./29. März 2015 in der Kathedralkirche Saint-Alexandre-Nevsky zu Paris willkommen heißen und die Gottesdienste des fünften Sonntags der Fastenzeit in Konzelebration feiern.

Wir alle beglückwünschen Bischof Jean zu seiner Bischofsweihe und erwarten ihn in Paris! AXIOS!

 

Besuch am Sitz des ökumenischen Patriarchats

Vom 2. - 4. März 2015 besuchte Seine Eminenz Erzbischof Hiob von Telmessos zusammen mit dem erwählten Bischof Jean (Johannes) von Chariopolis sowie ihren Mitarbeitern den Sitz des ökumenischen Patriarchats in Konstantinopel (Istanbul). Während ihres Besuchs haben sie mit Seiner Heiligkeit dem ökumenischen Patriarchen Bartholomäus über das Erzbistum und das Theologische Institut Saint-Serge in Paris gesprochen. Der ökumenische Patriarch betonte während der Unterhaltung, dass er voll hinter dem Erzbischof steht und mit seiner Arbeit zufrieden ist. Über die Wahl von Archimandrit Jean zum Bischof von Chariopolis und zum Auxiliarbischof Seiner Heiligkeit freut sich der Patriarch. Bischof Jean wird Erzbischof Hiob helfend in seinem pastoralen Dienst zur Seite stehen. Während ihres Aufenthaltes konnten Erzbischof Hiob und seine Begleiter die Hagia Sophia und das Chora-Kloster besuchen.

 

weiterlesen

Erzbischof Hiob zu Gast im Saint-Vladimir-Seminar in New York

Mit dem Segen seiner Heiligkeit, des ökumenischen Patriarchen Bartholomäus, reiste Erzbischof Hiob von Telmessos vom 29. Mai bis zum 1. Juni 2014 ins Seminar Saint-Vladimir in Crestwood, New York, wo er eingeladen war, den Vortrag bei der Feier der Diplomübergabe (commencement) anlässlich des Abschlusses des Universitätsjahres zu halten.

                                               Vortrag lesen




 

Eine neue Äbtissin für das Kloster von Bussy-en-Othe

Am Mittwoch, den 8. Januar 2014, dem zweiten Tag der Geburt Christi (nach dem Julianischen Kalender), besuchte Seine Eminenz Erzbischof Job das Kloster Maria Schutz (Pokrov) in Bussy-en-Othe, wo er der Göttlichen Liturgie in der Kirche zu Christi Verklärung vorgestanden hat.

Während des Gottesdienstes, erhöht er die Nonne Colomba zur Äbtissin. Sie wurde von den Nonnen des Klosters am 18. Dezember zur Nachfolge von Äbtissin Olga gewählt, die am 3. November gestorben ist.

Zur gleichen Zeit feierte Erzbischof Job im Kloster die Tonsur der Nonne Iossifia, die ihre Mönchsgelübde ablegte.

 

 

 

 

 

 

Inthronisation S.E. Erzbischof Hiob
in der Alexander-Newsky Kathedrale in Paris

 

 

 

Axios! Axios! Axios!

Weihe des ehrwürdigen Achimandriten Job zum hochgeweihten Bischof von Telmessos

 

 

Am 30. November 2013 wurde während der Göttlichen Liturgie anlässlich des Festes des heiligen Apostels Andreas des Erstberufenen der ehrwürdige Archimandrit Job (Getcha) durch Seine Allheiligkeit, den Ökumenischen Patriarchen Bartholomäus I. von Konstantinopel, zum Bischof von Telmessos geweiht. Die Weihe fand in der Patriarchalbasilika des heiligen Großmärtyrers Georg am Phanar in Konstantinopel statt. Der Göttlichen Liturgie stand seine Allheiligkeit Patriarchen Bartholomäus I. persönlich vor. Mit ihm konzelebrierten Bischöfe und Metropoliten des Heiligen Synod, so S.E. Metropolit Emmanuel von Frankreich, dem gegenwärtigen Exarchen die Orthodoxen Gemeinden russischer Tradition in Westeuropa, S.E. Metropolit Athenagoras von Sinope, S. E. Erzbischof Demetrios von Nordamerika und S.E. Metropolit Gennadios von Sassima. Außer den Delegationen der Orthodoxen Lokalkirchen war traditionell auch eine Delegation der römisch- katholischen Kirche unter Leitung von S.E. Kardinal Kurt Koch, des Präfekten des päpstlichen Sekretariats zur Förderung der Einheit der Christen, während der Feierlichkeiten zum Fest des heiligen Apostels Andreas anwesend, um die festtäglichen Glückwünsche des Nachfolgers des heiligen Apostels Petrus auf dem Bischofstuhl in Alt- Rom dem Nachfolger des heiligen Apostels Andreas auf dem Bischofsstuhl im Neuen Rom zu überbringen.

 

Archimandrit Hiob zum Erzbischof von Telmessos gewählt

 

Nach der Wahl vom 1. November 2013 durch die Diözesanvollversammlung wurde Archimandrit Hiob durch die Heilige Synode des Patriarchats von Konstantinopel zum Erzbischof von Telmessos und Patriarchalexarch für die Gemeinden russischer Tradition in Westeuropa gewählt.

 

Die Bischofsweihe wird am 30. November 2013 in der Kirche des Heiligen Georg in Konstantinopel vollzogen werden. Sie wird während der Liturgie anlässlich der Feier des Heiligen Apostels Andreas, des Erstberufenen, Schutzpatron des patriarchalen Thrones, stattfinden.

 

Die Inthronisation wird am 5. und 6. Dezember, dem Tag des Heiligen Alexander Nevsky (alter Kalender) in Paris in der Kathedrale vollzogen werden. Am 5. Dezember findet um 18 Uhr die Feier der Vigil statt, im Anschluss daran wird gegen 20 Uhr der Ritus der Inthronisation vollzogen. Am nächsten Tag wird der neue Erzbischof der Göttlichen Liturgie, welche um 10 Uhr beginnt, vorstehen.

 

 

 

 

Axios! Axios! Axios!

 

Durch die Generalversammlung (assemblée générale) des Exarchates der orthodoxen Gemeinden russischer Tradition in Westeuropa wurde am 01. November 2013 Archimandrit Prof. Dr. Job Getcha zum nächsten Erzbischof unserer Diözese gewählt.

Archimandrit Job (* Ihor Wladimir) wurde am 31. Januar 1974 in Montreal (Canada) in einer orthodoxen Familie ukrainischer Herkunft geboren. 1996 begann er sein Studium der orthodoxen Theologie am ukrainischen Saint -Andrews -Seminar, das der Universität von Manitoba in Winnipeg inkorporiert ist und schloss dieses am Institut Saint Serge in Paris ab, wo er im Jahre 1998 den Magistergrad der Theologie erwarb. Am 28. September 1996 wurde Ihor Wladimir Getscha in der ukrainischen Kathedrale der Heiligen Sophia in Montreal zum Rasophor -Mönch und am 27. Mai 1998 im Kloster des gerechten Antonius des Großen (Monastère Saint Antoine le Grand en Vercors) zum Mönch geschoren. Am Tag nach seiner Einkleidung zum Rasophor -Mönch wurde Vater Job auch zum Mönchsdiakon geweiht. Im Jahre 1999 wurde Vater Job dann in den Rang eines Archidiakons erhoben. Im Jahr 2003 ist Vater Job aus dem Klerus der Ukrainischen Orthodoxen Kirche in Kanada (Ökumenisches Patriarchat) entlassen und in den Klerus des Exarchates der orthodoxen Gemeinden russischer Tradition in Westeuropa aufgenommen worden. Am 20. Juni des gleichen Jahres erhielt Vater Job die Priesterweihe. Noch im gleichen Jahr promovierte er mit einer, gemeinsam vom Institut Saint Serge und vom Institut Catholique in Paris angenommenen Arbeit, zum Thema: «Die liturgische Reform des Metropoliten Kyprian von Kiew. Eine Einführung in das Stundengebet anhand des Typikons des Hl. Sabbas (La réforme liturgique du métropolite Cyprien de Kiev. L’introduction du typikon sabaïte dans l’office divin)», zum Doktor der Theologie. Archimandrit Job wurde daraufhin im Jahre 2004 zum Professor für Kirchengeschichte und Liturgiewissenschaft am Institut Saint Serge ernannt. Gleichzeitig nahm er einen Lehrauftrag (Senior Scholarship) am Institut Supérieur de Liturgie des Institut Catholique in Paris wahr. Im Jahr 2005 folgte Archimandrit Job Vater Boris Bobrinskoy als Dekan von Saint Serge nach, der dieses Amt bis 1993 inne hatte. Archimandrit Job war in seiner Pariser Zeit nicht nur Dekan von Saint Serge (2005 bis 2007), sondern auch Rektor der Pfarrgemeinde des Heiligen Sergius in Paris (bis 2003) und in den Jahren 2003 bis 2006 Mitglied des Redaktionsteams unserer Diözesanzeitung «Messager diocesain. Archeveche des eglises orthodoxes russes en Europe Occidentale.» Nach seinem Ausscheiden als Rektor der Pfarrgemeinde des Heiligen Sergius in Paris wurde Vater Job in den Jahren 2003 und 2004 zum Seelsorger für die Gemeinden unseres Exarchates in Spanien bestellt. Am 09. Januar 2004 wurde der Priestermönch Job zum Igumen und am 18. Juli 2004 zum Archimandriten erhoben. In seiner Pariser Zeit gehörte Archimandrit Job dem Diözesanrat des Erzbistums russisch -orthodoxer Gemeinden in Westeuropa (Conseil de l’Archevêché des paroisses orthodoxes russes en Europe occidentale (2004 bis 2010)), der gemeinsamen Orthodox -Katholischen Dialogkommission in Frankreich (seit 2005) und der Orthodox -Katholischen Arbeitsgruppe des heiligen Irenäus (seit 2003) an. Seit 2007 ist Archimandrit Job Professor für dogmatische und liturgische Theologie am Institut für Postgraduate Studies der Orthodoxen Theologie beim Orthodox Zentrum des Ökumenischen Patriarchates in Chambesy (Genf) in der Schweiz. Neben seiner akademischen Lehrtätigkeit ist Archimandrit Job Mitglied in der Kiewer Religionsphilosophischen Gesellschaft, der Gesellschaft für Ostkirchliche Liturgiewissenschaft (Society of Eastern Liturgy) und dem Zentralausschuss des Weltkirchenrates (seit 2006). Durch seine vielfältigen kirchlichen Dienste ist Archimandrit Job sowohl mit den spezifischen Fragestellungen und Problemen der Orthodoxen Diaspora, als auch mit den kulturellen und lokalen Besonderheiten der verschiedenen Orthodoxen Landeskirchen bestens vertraut. Auch im Gespräch mit den evangelischen und katholischen Mitchristen ist er ein kenntnisreicher und verständiger Dialogpartner. Die Gläubigen des deutschen Dekanates der orthodoxen Gemeinden russischer Tradition in Westeuropa wünschen Vater Job Gottes Hilfe und viel Kraft für seine zukünftigen Aufgaben und schließen ihn und die Mitglieder des Diözesanrates von Herzen in ihre Gebete ein.

 

Publikationen unseres zukünftigen Erzbischofs:

 

1.: Le typikon decrypté: Manuel de liturgie byzantine. Editions du Cerf (Paris) 2009.

2.: La reforme liturgique du metropolite Cyprien de Kiev: L’introduction du typikon sabaite dans l’office divin. — Editions du Cerf (Paris) 2010.

3.: Liturgy as a Way of Evangelisation (2011) http://www.academia.edu/470891/Liturgy_as_a_Way_of_Evangelisation

4.: The Hesychast Spirituality of the Russian Monastic Tradition (2012)

5.: The Typikon Decoded: An Explanation of Byzantine Liturgical Practice (2012)

 

 

 

 

 

 

 

 

In Memoriam Mutter Olga

 

 

 

Igumena Olga, die Äbtissin des Klosters Maria Schutz Pokrov in Bussy-en-Othe (Yonne), Frankreich, ist am 03.11.2013 im Alter von 98 Jahren im Herrn entschlafen.

 

 

 

Seiner in seligem Entschlafen vollendeten Dienerin Igumena Olga gewähre der Herr die ewige Ruhe, und verleihe ihr ewiges Gedenken!

 

 

 

Beerdigung von Mutter Olga

 

 

Die Beerdigung von Mutter Olga wird am Samstag 9. November 2013 in Bussy um 10.30 Uhr stattfinden, im Anschluss an die Göttliche Liturgie, welche um 8.00 Uhr beginnt.

 

 

 

 

 

Erzbischof wurde gewählt

 

am 01.11.2013 hat die Generalversammlung des Exarchats der orthodoxen Gemeinden russischer Tradition in Westeuropa, unter dem Vorsitz von Metropolit Emmanuel, Archimandrit Job(Getcha) zum neuen Erzbischof gewählt.

 

 


Bilder der Generalversammlung finden Sie hier