Aktuelles

 

Dankgottesdienst anlässlich der kanonischen Eingliederung unserer Erzdiözese in das Moskauer Patriarchat.

 

 

 

Am Sonntag, den 10. November 2019, wird am Ende der göttlichen Liturgie in der Pariser Alexander-Newski-Kathedrale ein Dankgottesdienst (Moleben) gefeiert.

 

 

 

Bei dieser Gelegenheit können die Gläubigen das kanonische Schreiben ("Gramota") sehen, das am vergangenen Sonntag in der Christi Erlöser Kathedrale in Moskau Seiner Eminenz, dem Metropoliten Johannes von Dubna, Erzbischof der Kirchen der russischen Tradition in Westeuropa, offiziell von Seiner Heiligkeit dem Patriarchen Kyrill von Moskau überreicht wurde. Die Gläubigen können sich auch vor den Reliquien des Heiligen Tichon, des Patriarchen von Moskau (1917-1925) und Gründers unserer Erzdiözese, versammeln, die uns Patriarch Kyrill überreicht hat.

 

 

 

 

 

ANSPRACHE VON METROPOLIT JOHANNES VON DUBNA
bei der Konzelebration mit Patriarch Kyrill in Moskau
am 3. November 2019

 

 

Die erste offizielle Konzelebration des Leitenden Erzbischofs der russisch-orthodoxen Gemeinden in Westeuropa als Hierarch des Patriarchats von Moskau mit Patriarch Kyrill von Moskau seit dem Abbruch der Beziehungen zum Moskauer Patriarchat im Jahr 1931 fand am 3. November 2019 in der Christus-Erlöser-Kathedrale statt.

 

Bei dieser historischen Feier, an der 17 Bischöfe und mehr als 60 Priester und Diakone – davon die Hälfte dem Erzbistum zugehörig – teilnahmen, übergab seine Heiligkeit Patriarch Kyrill an Erzbischof Johannes von Dubna die „Gramota“ (das patriarchale und synodale Schreiben), mit der die kanonische Eingliederung des Erzbistums der Gemeinden russischer Tradition in Westeuropa besiegelt wurde. Im Anschluss erhob er Erzbischof Johannes in den Rang eines Metropoliten.

 

In dankbarer Anerkennung der Verleihung dieser Eingliederungsurkunde hielt Metropolit Johannes die folgende Ansprache:

 

AXIOS! ΑΞΙΟΣ! АКСИОС!

 

Am 3. November 2019 feierte Erzbischof Jean de Dubna anlässlich der Eingliederung der Erzdiözese der russisch-orthodoxen Kirchen in Westeuropa in das Moskauer Patriarchat in der Christi Erlöser Kathedrale in Moskau die Feier der göttlichen Liturgie wurde in den Rang eines Metropolitan erhoben.

 

Der Klerus und die Gläubigen unseres Erzbischofs teilen diese Freude mit ihrem Erzbischof und rufen ihm wiederholt zu: AXIOS! AXIOS! AXIOS!

 

Kommuniqué des

Rats der Erzdiözese vom 24.10.2019

 

Der Verwaltungsrat des Erzbistums hat am Sitz der „Union Directrice des églises russes en Europe occidentale“ am 21. Oktober 2019 unter dem Vorsitz von Erzbischof Johannes von Dubna getagt.

 

Es waren anwesend: Erzbischof Johannes, Erzpriester Jean Gueit, Vizepräsident des Rats der Erzdiözese, Erzpriester Theodor Van der Voort, Erzdiakon Vsevolod Borzakovsky, Nicolas Lopoukhine, Sekretär des Rats der Erzdiözese, Michel Ribault Mennetiere, Laienmitglied. Nicht anwesend: Alexandre Victoroff, Schatzmeister des Erzbistums, Elisabeth von Schlippe, Alexis Obolensky, Didier Villanova, Laienmitglieder.

 

Nachdem das Ende der Mitgliedschaft von dreien seiner Klerikermitglieder festgestellt worden ist, hat der Rat des Erzbistums Vater André Drobot berufen, den einzigen Kleriker, der im Jahr 2016 als Stellvertreter gewählt worden ist, um bis dato im Rat Sitz und Stimme zu haben. Vater André hat akzeptiert und ist zur Arbeitssitzung dazugestoßen.

 

Der Rat des Erzbistums hat Erzbischof Johannes in seinem Vorhaben unterstützt, alle Mitglieder des Klerus über die Briefe mit den Abmahnungen und Drohungen zu informieren, die jeweils an ihn selbst und an den Sekretär des Rats adressiert sind.

 

Der Rat des Erzbistums hat damit begonnen, die Außerordentliche und die Ordentliche Generalversammlung vorzubereiten, die zusammen in der zweiten Januarhälfte abgehalten werden sollen. In ihnen werden statutengemäß die Berichte über das Leben des Erzbistums vorgetragen, die Wahlen zur Erneuerung der Hälfte der Mitglieder des Rats der Erzdiözese vorgenommen, es wird die Wahl von Auxiliarbischöfen stattfinden nach Artikel 33 der Statuten der „Union directrice“ und schließlich die Revision der Statuten in Angriff genommen, um sie in Einklang zu bringen mit dem Akt der Eingliederung ins Moskauer Patriarchat. Die nächste Sitzung des Rats der Erzdiözese wird Mitte November stattfinden und alle Modalitäten zur Organisation dieser zwei Generalversammlungen festlegen.

 

 

 

Kommuniqué des erzbischöflichen Büros vom 11. Oktober 2019

 

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Kommuniqué des erzbischöflichen Büros vom 8. Oktober 2019

 

 

Das Erzbistum der orthodoxen Gemeinden russischer Tradition in Westeuropa wurde am 7. Oktober 2019 offiziell in das Moskauer Patriarchat eingegliedert durch ein Dekret seines Heiligen Synod. Damit endet eine Periode geistlicher und pastoraler Schwierigkeiten und kanonischer Unsicherheiten, die sich nach der Aufhebung des Status eines Exarchats, der dem Erzbistum im Jahr 1999 durch das Patriarchat von Konstantinopel verliehen worden war, und dem „Bescheid der Unterwerfung“ unter die griechischen Metropolien, der diese Aufhebung begleitete, ergeben hatten.

 

 

Das Erzbistum profitiert nunmehr von einem neuen kanonischen Status, bei dem alle seine liturgischen, pastoralen und kirchlichen Eigenheiten bewahrt bleiben, wie auch seine administrative, finanzielle und immobilienbezogene Verwaltung, wie sie seit seiner Gründung durch Metropolit Evlogij im Geist der Akten und Entscheidungen des Moskauer Konzils von 1917-1918 begründet wurden.

 

 

Bewahrt wird gleichfalls die Gesamtheit des Erzbistums in seiner geographischen, ethnischen und sprachlichen Vielfalt, wie sie sich aufgrund der historischen Ereignisse seit beinahe einem Jahrhundert entwickeln durfte. Dem Moskauer Patriarchat in der Person seines Patriarchen Kyrill von Moskau und ganz Rußland, wie auch dem patriarchalen Heiligen Synod sei gedankt für seine Unterstützung, durch die es die missionarische Berufung des Erzbistums in Westeuropa bewahren hilft.

 

 

 

Hirtenbrief
von Erzbischof Johannes
vom 2. Oktober 2019

 

 

Liebe Väter, meine lieben Brüder und Schwestern!

 

 

Ich schreibe Euch heute, um Euch darüber zu informieren, dass ich im Anschluss an eine am vergangenen 28. September abgehaltene Pastoralversammlung, die im Gebet und in der Gnade des Heiligen Geistes stattgefunden hat, unter Zustimmung von zwei Dritteln des Klerus unseres Erzbistums die offizielle Bitte um Eingliederung in das Moskauer Patriarchat unterschrieben habe, und zwar unter den Bedingungen, die durch die gemischte Kommission ausgearbeitet und diesen Sommer festgelegt worden waren.

 

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Wochenendseminar für junge Erwachsene
vom 24. – 26. April 2020
im Freizeithaus Käsenbachtal in Albstadt

 

zum Thema:

 

„Der Mensch-

 

eine Ikone Gottes -

 

Das orthodoxe Menschenbild“

 

 

 

Das moderne Verständnis des Menschen ist heute auf Selbstverwirklichung ausgerichtet. Im orthodoxen Verständnis werde ich wahrhaft Mensch durch meine Beziehung zu Gott und meinem Nächsten. Nicht Egoismus, sondern Glauben als Leben in der Gemeinschaft der Kirche ist das orthodoxe Ideal.

 

An diesem Wochenende wollen wir über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede dieser beiden Auffassungen sprechen.

 

Teilnehmen können junge Erwachsene ab 18 Jahren.

 

Die Teilnahmegebühr beträgt 45,00 €.

 

 

 

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Bericht vom Jugendtag in Stuttgart

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Bericht vom Jugendtag am 21.09.2019 in Stuttgart
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Kommuniqué der Diözesanadministration vom 30. September 2019

 

 

Infolge der Pastoralversammlung vom 28. September 2019, bei der mit sehr großer Mehrheit das Dokument der kanonischen Eingliederung unseres Erzbistums in das Moskauer Patriarchat bestätigt wurde, das nunmehr wirksam ist, tritt zutage, dass drei Klerikermitglieder des Rats der Erzdiözese die Entscheidung getroffen haben, den Klerus des Erzbistums zu verlassen, da sie Hierarchen anderer kanonischer Jurisdiktionen kommemorieren, die zur rumänischen Metropolie oder zu den griechischen Metropolien von England oder von Frankreich gehören.

 

 

Gemäß Artikel 67 der Statuten des Erzbistums wird „jedes Klerikermitglied des Rats der Erzdiözese – Priester oder Diakon –, das die Reihen des Klerus der Erzdiözese verlassen hat, automatisch als von seinem Amt zurückgetreten angesehen“.

 

 

Die Diözesanadministration hat folglich am heutigen Tag den ehrwürdigen Vätern Christophe d’Aloisio, Alexander Fostiropoulos und Serge Sollogoub Mitteilung gemacht, dass sie mit sofortiger Wirkung ihrer Ämter im Rat des Erzbistums enthoben sind.

 

 

Kommuniqué des erzbischöflichen Büros vom
29. September 2019

 

 

Die Pastoralversammlung des Erzbistums der orthodoxen Gemeinden russischer Tradition in Westeuropa am 28. September 2019

 

Mit einem Zustimmungsvotum hat der Klerus des Erzbistums, der sich am 28. September in der Alexander-Nevskij-Kathedrale versammelt hatte, mit großer Mehrheit erneut die Entscheidung von Erzbischof Johannes bestätigt, um die kanonische Eingliederung in das Moskauer Patriarchat zu bitten. Die Pastoralversammlung begann mit der Feier der Göttlichen Liturgie, der Erzbischof Johannes vorstand, in Konzelebration mit den Dekanen des Erzbistums. Die Versammlung begann mit ihrer Arbeit um 10 Uhr nach Anrufung des Heiligen Geistes. Erzbischof Johannes ließ zuerst kurz die Ereignisse Revue passieren, die der Versammlung vorausgegangen sind, und legte dann das Ziel und den Sinn dieser [Pastoral-]Versammlung dar. Schließlich übergab er das Wort an Vater Jean Gueit, der seinerseits die einzelnen Punkte des Dokuments der kanonischen Eingliederung in das Moskauer Patriarchat vorstellte. Die Kleriker konnten daraufhin Fragen stellen, auf die Erzbischof Johannes antwortete. Im Anschluss wurden an alle Anwesenden Kopien des Textes mit der Bitte um die kanonische Eingliederung ausgeteilt und Erzbischof Johannes las den Text laut vor, wobei er einige Punkte erläuterte. Schließlich bat er die Kleriker darum, ihr Einverständnis zu geben, dass er die Bitte unterzeichnet. 51 bei der Versammlung anwesende Kleriker, denen weitere 37 Kleriker hinzuzufügen sind, die nicht zu Pastoralversammlung kommen konnten, jedoch dem Erzbischof ihre volle Unterstützung zugesichert hatten, haben die Pastoralentscheidung von Erzbischof Johannes akzeptiert, die Communio und die kanonische Einheit mit dem Moskauer Patriarchat zu erbitten, um die Fortführung des kirchlichen, liturgischen und sakramentalen Lebens des Erzbistums der Gemeinden russischer Tradition in Westeuropa zu sichern. Nachdem er seine Unterschrift unter diese Bitte gesetzt hatte, dankte Erzbischof Johannes allen Klerikern, den anwesenden und den nicht anwesenden, die ihm ihr Vertrauen ausgesprochen haben in seinem mühevollen Bestreben, eine kanonische Protektion für das Erzbistum zu finden, die es allen Gliedern ermöglicht, in der Gemeinschaft mit der Gesamtheit der Orthodoxie zu verbleiben.

 

 

Am Schluss wurde durch Erzdiakon Vsevolod Borzakovsky ein 'Ad multos annos (Auf viele Jahre)' auf Patriarch Kyrill, auf Erzbischof Johannes und auf alle Mitglieder des Erzbistums angestimmt.

 

Kommuniqué des erzbischöflichen Büros vom 25. September 2019

 

 

Zur rechtlichen Situation unseres Erzbistums

 

Kommuniqué des erzbischöflichen Büros vom 17. September 2019

 

Zum Hirtenbrief von Erzbischof Johannes ...

 

Kommuniqué des erzbischöflichen Büros vom 14. September 2019

 

Die Entscheidung der Heiligen Synode des Moskauer Patriarchats über die Erzdiözese.

 

Kommuniqué des erzbischöflichen Büros vom 14. September 2019

 

Zum Hirtenbrief von Erzbischof Johannes ...

 

Kommuniqué der Diözesanadministration vom 10. September 2019

 

 

Eine Außerordentliche Generalversammlung unseres Erzbistums wurde am Samstag, 7. September 2019, abgehalten, um über die Zukunft des Erzbistums zu diskutieren, wie es Artikel 34 der Statuten vorsieht.

 

Nach Darlegung der unterschiedlichen Sichtweisen wurde die folgende Frage zur Wahl gestellt:

 

« Akzeptieren Sie den Akt der kanonischen Eingliederung des Erzbistums in das Moskauer Patriarchat, wie er im veröffentlichten Dokument vorgestellt wurde ? ».

 

 

- Auf 186 Wahlzettel kamen 6 leere Wahlzettel und ein ungültiger, was 179 abgegebenen gültigen Stimmen entspricht.

 

 

  104 haben mit Ja geantwortet (was 58,1% der abgegebenen gültigen Stimmen entspricht),

 

 

  75 haben mit Nein geantwortet (was 41,9% der abgegebenen gültigen Stimmen entspricht).

 

 

Obwohl eine klare Mehrheit sich für den Vorschlag der kanonischen Eingliederung in das Moskauer Patriarchat ausgesprochen hat, reicht sie nicht aus nach Artikel 35 der Statuten, welcher die Gültigkeit der Entscheidungen von Außerordentlichen Generalversammlungen behandelt und präzisiert, dass „ihre Entscheidungen mit einer Mehrheit von 2/3 der gültig abgegebenen Stimmen getroffen werden müssen“.

 

 

Der Verwaltungsrat wird in naher Zukunft die Vorgehensweise prüfen, wie in der dadurch eingetretenen Situation zu verfahren ist.

 

 

 

 

Kommuniqué der Diözesanadministration vom
5. September 2019

AUSFÜHRUNGEN ZUM „PROJEKT DER KANONISCHEN EINGLIEDERUNG DES ERZBISTUMS IN DAS MOSKAUER PATRIARCHAT“

 

zusammengestellt von den Erzpriestern Jean Gueit und Theodor van der Voort, beauftragte Mitglieder der gemischten Kommission Erzbistum-Moskauer Patriarchat.

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Kommuniqué der Diözesanadministration vom
3. September 2019

 

Am Samstag, 31. August 2019, einen Tag nach der Zusammenkunft des Diözesanrates, veröffentlichte das Büro des Erzbistums ein Kommuniqué, in dem die drei Punkte benannt wurden, die vom Diözesanrat dazu bestimmt worden waren, bei der Generalversammlung, welche über die Zukunft des Erzbistums zu entscheiden hat, besprochen zu werden.

 

Kurz nach dieser Veröffentlichung erschien ein Kommuniqué des Heiligen Synods des Patriarchats von Konstantinopel, in dem seine Entscheidung kundgegeben wurde, Erzbischof Johannes eine kanonische Entlassung « für ihn persönlich und nur ihn betreffend » zu erteilen.

 

Erzbischof Johannes lässt wissen, dass er bis zum heutigen Tag eine solche Entlassung nicht erbeten hat, und dass er dem Patriarchat eine Bitte um Erklärung zukommen ließ. Hingegen bestätigt Erzbischof Johannes, dass die Außerordentliche Generalversammlung regulär am 7. September, wie vorgesehen, abgehalten wird.

 

Die Entscheidung des Heiligen Synods des Patriarchats von Konstantinopel bedingt aber die Modifizierung der aufgelisteten Lösungsvorschläge, die der Versammlung zur Prüfung vorgelegt werden.

 

Somit ist die erste Option, die Untersuchung bezüglich einer neuen kirchlichen Struktur für das Erzbistum innerhalb des Patriarchats von Konstantinopel betreffend, hinfällig geworden.

 

Vater Georges Ashkov seinerseits hat den Erzbischof wissen lassen, dass er darum ersucht, sein in der neu entstandenen Situation nicht mehr andenkbares Projekt zurückzuziehen, wobei er darum bittet, dass es zu einem späteren Zeitpunkt bedacht werden könnte.

 

Daher bleibt der Generalversammlung vom 7. September nur, sich direkt zum « Projekt der Eingliederung ins Moskauer Patriarchat » zu äußern, welches während eines Zeitraums von sechs Monaten von der gemischten Kommission « Erzbistum-Moskauer Patriarchat » ausgearbeitet wurde.

 

Um unsere Generalversammlung im Gebet zu unterstützen, bitten wir alle unsere Gläubigen, von Mittwoch bis Freitag ein Fasten zu halten und in ihren Gebeten den Heiligen Geist anzurufen, auf dass er die Mitglieder der Außerordentlichen Generalversammlung auf den Weg führen möge, der es dem Erzbistum erlaubt, das Werk unserer Vorgänger seligen Andenkens weiterzuführen.

 

 

 

Fest der Himmelfahrt des Herrn in der Alexander-Newsky-Kathedrale in Paris

 

Troparion, 4. Ton: Du hast Dich erhoben in Herrlichkeit, Christus, unser Gott, und den Jüngern durch die Ankündigung des Heiligen Geistes Freude bereitet, indem sie durch Deinen Segen erfuhren, dass Du der Sohn Gottes bist, der Erlöser der Welt.

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Kommuniqué des Büros der Diözesanadministration
vom 13. Mai 2019

 

 

Am 11. Mai 2019 fand in den Räumlichkeiten des Theologischen Instituts Saint Serge und mit Unterstützung der Pfarrgemeinde St. Serge die Pastoralversammlung statt, die seine Eminenz Erzbischof Johannes von Chariopolis durch seinen Pastoralbrief vom 22. April 2019 einberufen hatte.

 

Ausschlaggebend für diese Initiative ist die Verwirrung infolge der Entscheidung vom 27. November 2018, die durch den Heiligen Synod des Patriarchats von Konstantinopel getroffen wurde und durch die das Exarchat aufgelöst wurde, sowie die direkt einsetzende und sich ausweitende Debatte um die Zukunft unseres Erzbistums.

 

 

Nach der Feier der Göttlichen Liturgie, der Erzbischof Johannes vorstand, wurde der Versammlung, bestehend aus den Priestern, Diakonen und den Mitgliedern des Rats der Erzdiözese nacheinander die Berichte der Väter Jean Gueit (laufende Besprechungen mit dem Patriarchat von Moskau) und Alexander Fostiropoulos (vergangener Besuch am Sitz des Patriarchats von Konstantinopel) vorgetragen. Vater Vladimir Yagello hat im Anschluss die Position der Mitglieder vorgestellt, die für eine Proklamation der Autonomie sind. Vater Jivko Panev, Lehrbeauftragter für kanonisches Recht am ITO St Serge, konnte dann die Gründe dargelegen, warum eine solche Proklamation nicht in Betracht zu ziehen sein sollte.

 

 

Die darauf folgende zweistündige Diskussion, die tiefgründig und friedvoll verlief, hat offen zutage treten lassen, wie tief das Leid ist, das dem kirchlichen Leib zugefügt wurde, den das Erzbistum darstellt, das in seiner Gesamtheit und in seiner Identität erschüttert ist. In seiner abschließenden Rede legte seine Eminenz Erzbischof Johannes dar, dass es von seiner Seite aus keine andere Möglichkeit gibt, als eine neue kanonische Lösung vorzuschlagen, und dass er der Meinung ist, die Entscheidung schnellstmöglichst zu treffen, um eine faktische Zerschlagung des Erzbistums zu verhindern.

 

 

Eine Außerordentliche Generalversammlung wird einberufen für den 7. September 2019.

 

 

 

Kommuniqué des Rats der Erzdiözese vom 29. März 2019

Eine Delegation, bestehend aus Erzpriester Alexander Fostiropoulos (London), Erzdiakon Vsevolod Borzakovsky (Rom) und Professor Cyrille Sollogoub (Paris) ist herzlich von seiner Heiligkeit dem ökumenischen Patriarchen Bartholomäus empfangen worden. Gleichfalls anwesend war Metropolit Emmanuel von Frankreich.

Die Delegation hat dem ökumenischen Patriarchen den durch den Rat des Erzbistums in Antwort auf die Außerordentliche Generalversammlung am 23. Februar 2019 verfassten Brief ausgehändigt, bei der eine Auflösung des Erzbistums mit bald 93 % der Stimmen zurückgewiesen wurde.

Ein konstruktives Gespräch schloss sich an; eine Fortführung dieses Meinungsaustausches im Hinblick auf die Zukunft des Erzbistums ist vorgesehen.

 

 

Kommuniqué des Erzbistums –
23. Februar 2019

 

 

Die Außerordentliche Generalversammlung (AGE) des Erzbistums, bestehend aus allen Klerikern und Laiendelegierten der Gemeinden, hat sich am 23. Februar 2019 in Paris zusammengefunden, um über die Entscheidung des ökumenischen Patriarchats, nämlich „den Status des Exarchats neu zu ordnen“, zu debattieren, die durch ein Kommuniqué des Hl. Synod vom 29. November 2018 veröffentlicht wurde. Der Hl. Synod des ökumenischen Patriarchats hatte beschlossen, den Status des patriarchalen Exarchats aufzuheben. Somit musste das Erzbistum nach Artikel 34 der Statuten der „Leitenden Diözesanvereinigung der russisch orthodoxen Assoziationen in Westeuropa“ entscheiden, ob sie ihrer eigenen Existenz ein Ende bereiten will oder nicht, und ob sich folgerichtig gegebenenfalls ihre etwa 120 Gemeinden den griechischen Metropolien in Westeuropa zu unterstellen haben.

 

 

Unter dem Vorsitz Seiner Eminenz Johannes von Chariopolis, des leitenden Erzbischofs, haben die Mitglieder der AGE statutenkonform entschieden, und zwar mit einer Mehrheit von fast 93 % der Stimmen (191 von 206), das Erzbistum nicht aufzulösen, sondern es als geeinte kirchliche Entität zu bewahren in seiner ursprünglichen Form (Assoziation, gegründet am 26. Februar 1924, J. O., 28.2.1924, №58, p. 2080). Der Rat des Erzbistums hat diese Entscheidung der AGE zu Protokoll genommen und wird den Beschluss schnellstmöglich Seiner Allheiligkeit, dem ökumenischen Patriarchen von Konstantinopel, und seinem Hl. Synod mitteilen und eine Delegation in den Phanar schicken, um den Brief persönlich zu übergeben.

 

 

Das Leben des Erzbistums bleibt davon im Augenblick unangetastet und wird wie vor der AGE weitergeführt. Der Erzbischof kommemoriert insbesondere in den Gottesdiensten den ökumenischen Patriarchen und der Gemeindeklerus kommemoriert nach der kanonischen Regel den Erzbischof.

 

Eine neuerliche AGE wird später einberufen, voraussichtlich für den Monat Juni.

 

Kommuniqué des Rats der Erzdiözese vom 17. Januar 2019

 

 

 

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Weihnachtsbotschaft 2018

 

seiner Eminenz des Erzbischofs JOHANNES von Chariopolis

 

            Wir begehen jetzt die Tage der Vorbereitung, in denen wir die Feier der Fleischwerdung des Mensch gewordenen Gottes erwarten. Als Menschen, die wir sind, können wir uns da der Tragweite dieses Ereignisses bewußt sein?